Andacht: Mk 4,35-41     Die Sturmstillung


Bildgestaltung an der MS Waterdelle


Plötzlich ist das Wasser nicht mehr so ruhig. Die Wellen schlagen hoch, das Wasser ist stürmisch geworden und der Wind tobt. Aber zum Glück haben wir es mit erfahrenen Seeleuten zu tun, jedenfalls sind einige mit dabei. Aber auch diese merken, dass es keine normale Fahrt mehr mit dem Boot ist. Die Wellen schlagen immer höher, der Wind wird immer stärker, das Wasser wird immer unruhiger und das Boot schlägt von einer Seite auf die Andere. Und da plötzlich schlägt eine Welle mitten in das Boot.


„Es wird immer schlimmer, wir gehen unter“, schreien die Leute auf dem Boot.Sie bekommen es mit der Angst zu tun, sogar unseren erfahrenen Fischern steht die Angst ins Gesicht geschrieben.


„Was sollen wir tun, was können wir machen?“


Die Jünger wecken Jesus auf: „Wie kannst du nur schlafen, bei so einem Sturm, ist es dir egal, dass wir alle untergehen?“


Jesus steht auf und beruhigt nicht die Jünger, sondern die Wellen und den Wind.


Wind und Wasser sind die größten Ursachen für die schlimmsten Naturkatastrophen. Denken wir nur mal an Japan, was da der Tsunami angerichtet hat. Viele Menschen habe alles verloren, ihr Hab und Gut ist weg, ihr Haus und alles was sie hatten ist kaputt oder weggeschwemmt worden. Viele Menschen haben sogar ihr Leben verloren.


 Es gibt viele schlimme Ereignisse, bei denen die Menschen von Naturkatastrophen getroffen werden, deshalb haben viele Menschen davor auch eine so große Angst. Sie haben die Situation nicht mehr im Griff und die Menschen wollen oft alles im Griff haben. Angst ist eine Sache die mit den Menschen stark verwurzelt ist. Man kann ganz verschiedene Ängste haben und es ist keine Sache, die nur in der Neuzeit Auswirkung hat. Nein, unsere Geschichte zeigt, dass es schon immer Angst bei den Menschen gab.


Die Jünger hatten Angst – große Angst ihr Leben zu verlieren. Und in dieser Situation denken sie, sie sind allein. Aber doch ist Jesus da, für die Jünger damals und auch für uns ist er heute da, wenn wir es oft auch nicht glauben oder ihn nicht sehen können.


Er befiehlt dem Sturm ruhig zu sein, und der Sturm ist ruhig.


 Wir haben einen großen Gott, dem Wind und Wellen gehorchen, der uns durch unser Leben führen möchte, bei dem wir keine Angst haben brauchen. Es wird weiter Naturkatastrophen geben, besonders wenn wir als Menschen weiter so schäbig mit der uns anvertrauten Welt und Natur umgehen. Wir werden auch in vielen Situationen Angst haben, denn wir können nicht alle Lebenssituationen selbst im Griff haben.


Aber wir können gewiss sein, dass das Rettungsangebot von Jesus für unser Leben zählt.


Wenn ihm Wind und Wellen gehorchen, die schon so viel Unheil angerichtet haben, dann kann Jesus alles in deinem Leben besiegen und zum Guten wenden.


Dieses Angebot Gottes steht über deinem Leben, Jesus möchte der Kapitän auf deinem Lebensboot sein. Er möchte dich in ruhigen Zeiten, wie auch in den stürmischen Zeiten deines Lebens begleiten und du kannst dir sicher sein, dass du nie allein unterwegs bist.


Jesus ist da – du musst das Rettungsseil nur annehmen!